Theatervormiete - Onkel Toms Hütte

 

„Onkel Toms Hütte“ behandelt die Themen Ausbeutung, Menschenwürde und Emanzipation in der Erzählweise des zeitgenössischen Theaters. Getreu der Maxime Bertolt Brechts – „Theater ist Aufklärung zum Zweck der Unterhaltung!“ – werden Ausschnitte aus dem Roman mit Alltagsszenen collagiert, die in der Gegenwart spielen. Das musikalische Spektrum des Abends reicht von traditionellen Gospels und Spirituals über Lieder aus der Bürgerrechtsbewegung, bis hin zu neuen Songs, die Ron Williams eigens für dieses Stück komponiert hat

Das Stück:

Tom Rutherford stammt aus der Southside von Chicago. Er war früher Straßengangmitglied, ist jetzt Sozialpädagoge und betreibt im Gefängnis einer mittelamerikanischen Großstadt ein kleines Theater, dem er den Namen „Onkel Toms Hütte“ gegeben hat; nicht nur, weil Tom den gleichen Namen trägt, sondern weil er dort schon seit mehr als 10 Jahren immer wieder die gleiche Geschichte zur Aufführung bringt: Harriet Beecher Stowes „Onkel Toms Hütte“. Vier junge inhaftierte Amerikaner unterschiedlicher Nationalitäten führen das Stück mit einfachsten Mitteln auf, unter der Leitung ihres Rehabilitierungshelfers, Rutherford, der selbst den Onkel Tom spielt und unter musikalischer Begleitung des lebenslänglich verurteilten Musikers Barney. Sie schlüpfen in die Rollen der verschiedenen Roman-Charaktere, aber sie verkörpern nicht nur das Sklavenelend, das sich in den Südstaaten der USA bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts unaufhörlich verbreitet hatte, sondern tragen auch ihre eigenen Geschichten und Songs vor ...

mit: Ron Williams, Stephanie Marin /  Janina Moser,  Michael Mufty Ruff,  Lisa Katharina Toh,  Tobias Berroth /  Karsten Kenzel,  Simon Behre
 
Regie: Frank Lenart Musikalische Leitung:  Michael Mufty Ruff

Ort: Stadthalle Unna

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